Sächsische Schweiz

Reiseinfos: Sächsische Schweiz



Jahr für Jahr zieht es über eine Million Erholungssuchende, vor allem Wanderer und Bergsteiger, in die Sächsische Schweiz. Diese Landschaft wird geprägt durch eine vielfältige Formenwelt: das Elbtal und seine Nebentäler, die weiten Ebenen mit ihren Tafelbergen beiderseits des Elbtales, die kleineren Hochebenen an der Grenze zum Lausitzer Granitgebirge im Norden, die bewaldeten Felsreviere mit ihren zerklüfteten Formationen, Gründen, Schluchten und Sandsteinhöhlen sowie die mächtigen Basaltberge. Große zusammenhängende Wald- und Felsgebiete, die die Merkmale einer Naturlandschaft tragen, wurden als Nationalpark Sächsische Schweiz ausgewiesen, in dem teilweise einmalige Pflanzen- und Tierarten gepflegt und erhalten werden. Die Sächsische Schweiz ist ein traditionelles Wandergebiet, das den unterschiedlichsten Ansprüchen gerecht wird und über ein weites, gut ausgeschildertes Netz von Wanderwegen verfügt. Besonders Klettersportler schätzen das Elbsandsteingebirge als ein Klettergebiet mit fast unerschöpflichen Möglichkeiten. Insgesamt existieren rund 1.000 Klettergipfel. Die bekanntesten Tafelberge sind der Lilienstein (415 Meter), der Pfaffenstein (429 Meter), der Königstein (361 Meter), die Bastei (305 Meter) und die Schrammsteine (417 Meter).



Sehenswerte Orte



Görlitz
 
Die östlichste Stadt Deutschland ist eine absolute Perle in der niederschlesischen Oberlausitz. Kaum beschädigt im 2. Weltkrieg, künden die Renaissancebauten stolz von vergangener Pracht. Absoluter Höhepunkt bei einem Bummel durch Görlitz ist der Besuch des Untermarktes. Das mittelalterliche Herz der niederschlesischen Metropole schlug einst an dieser Stelle, und mit ein wenig Aufmerksamkeit kann man es auch heute noch hören und fühlen. Ein herrlicher Rundumblick. zeigt das restaurierte Rathaus und die Görlitzer Kaufmannshäuser. Bautzen
 
Durch das Gefängnis \"Gelbes Elend\", das zu DDR-Zeiten ziemlich berüchtigt war, erhielt Bautzen fälschlicherweise einen gewissen Makel. Dass die Stadt über ein wunderschönes mittelalterlich-barockes Bild verfügt, blieb lange ein Geheimnis. In der gemütlichen Altstadt laden Gasthäuser und Cafés zur Pause ein. Weiterhin sind barocke Bürgerhäuser und insgesamt 1.500 Baudenkmäler zu bestaunen. Kulturell wird Bautzen geprägt von der sorbischen Lebensart. Das Sorbische Nationalensemble und das Deutsch-Sorbische Volkstheater sind in der Stadt zuhause. Wer mehr über die Sorben und ihr Leben in der Lausitz erfahren möchte, kann im Sorbischen Museum auf drei Etagen so einiges über ihre Geschichte und Kultur lernen. Obercunnersdorf
 
Das schönste Dorf der Lausitz liegt neun Kilometer südlich von Löbau. 40 herrliche Umgebindehäuser, zum Teil über 200 Jahre alt, stehen in seinen Ortskern. Pirna
 
Das Tor zur Sächsischen Schweiz erstreckt sich südlich von Dresden auf beiden Seiten der Elbe. Schon im Mittelalter gehörte Pirna zu den bedeutendsten Städten Sachsens. Seinen größten Aufschwung erlebte es im 19. Jahrhundert mit dem Beginn der Dampfschifffahrt und der Erfindung der Eisenbahn. Heute lohnt vor allem ein Bummel über den malerischen Marktplatz. Bad Schandau
 
Der hübsche Kurort lebte ab dem Mittelalter sehr gut vom Handel auf der Elbe. Dann wurden Anfang des 17. Jahrhunderts eisenhaltige Quellen entdeckt, und der Kurbetrieb begann.